Manuelle Lymphdrainage 50733 Köln Nippes

Physiotherapie
Blücherstraße

Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage
Manuelle Lymphdrainage
 
Das A und O jeder Lymphstauungsbehandlung, gleichgültig in welchem Stadium das Lymphödem festgestellt wird, ist eine entstauende Massnahme durch die Manuelle Lymphdrainage. Sie kann nicht Lymphmassage heissen, denn die Vorstellung, dass man Wasser einfach wegmassieren könnte, ist falsch. Das Wort Drainage erklärt, das es hier ähnlich wie bei einem Sumpf um die Trockenlegung eines Gebietes, geht.

Dies geht nur über natürliche Wege oder durch eine Verbesserung des Transportweges. Das heisst, die Manuelle Lymphdrainage ist eine ganz sanfte, geringfügig drückende Anwendung, mit zum Teil kreisenden Bewegungen der Hände, die zuerst einmal die Lymphwege von Kopf bis Peripherie anregen soll, schneller zu arbeiten.

Die Lymphbahnen haben eine eigene Muskulatur, die in einem gewissen Mass auch schneller arbeiten kann. Dieses schnelle Arbeiten, das schnelle Zusammenziehen der Muskulatur, lässt sich durch äussere Massnahmen bewerkstelligen. So wird zunächst bei der Manuellen Lymphdrainage die gesunde Körperregion schneller arbeiten. Erst danach, und eigentlich fast zum Schluss, wird die befallene Körperpartie behandelt, indem man die Flüssigkeit in eine Gegend hinein bewegt, die auf einen verstärkten Anfall von Schlacken und Wasser etc. Schon vorbereitet ist. Darin ist also das ganze Geheimnis der Manuellen Lymphdrainage zu suchen.

Manche Patienten sind enttäuscht, wenn der Therapeut nicht sofort die eigentliche Körperpartie behandelt, sondern am Hals (Basisbehandlung) mit der Behandlung beginnt. Erstaunlich ist immer wieder, in welchem Umfang Flüssigkeit dann vom Körper aufgenommen und ausgeschieden wird. Die Gewichtsverluste betragen manchmal mehrere Kilo und die Wasserausscheidung ist zumindest in den Anfängen ganz enorm. Wenn ein solches Lymphödem frühzeitig entdeckt wird und es sich um eine erste Form handelt, so sind ambulante Lymphdrainagebehandlungen in der Regel am Anfang - 15 bis 20 Stück – aus- reichend und durch Messung der Umfänge, z.B. am Bein, ist der Erfolg ablesbar. Eine konsequente und eine ein- bis zweimal im Jahr durchgeführte wird wiederholt werden müssen.